Der Euro hat sich am Montag im
US-Handel ein wenig von seinem deutlichen Verlust erholt. Zuletzt
notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1214 US-Dollar, nachdem sie
im europäischen Vormittagsgeschäft erstmals seit Mai 2025 unter die
Marke von 1,12 Dollar bis auf 1,1161 Dollar gefallen war. Die
Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1204 (Freitag:
1,1225) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8925
(0,8908) Euro gekostet.
Die Lage an den europäischen Anleihemärkten belastete den Euro. Vor
allem Sorgen um die Staatsschulden und die politische Lage
Frankreich sorgten für Verunsicherung. "Mittlerweile haben sie auch
den Euro erfasst, der in den letzten Monaten von den Eskapaden an
den Anleihemärkten mehr oder weniger unberührt geblieben war",
schrieben die Experten der Commerzbank./edh/jsl/he