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Menschenketten in vielen Städten für Gerechtigkeit und Klima

Unter dem Motto "Es brennt!" haben zahlreiche Menschenketten in mehreren Städten einen politischen und gesellschaftlichen Neustart gefordert - für einen stärkeren Umwelt- und Klimaschutz sowie eine gerechtere Politik. Nach Angaben der Veranstalter waren Aktionen in 112 Städten geplant. Die Länge der verschiedenen Menschenketten wurde von ihnen gegen Mittag auf etwa 21 Kilometer geschätzt, die Zahl der Teilnehmer auf gut 19.000. Aufgerufen zu der Aktion hatten Natur- und Klimaschutzorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften und andere Bündnisse.

Die Kette sollte in Abschnitten vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über Dutzende Städte bis zum Bundeskanzleramt in Berlin verlaufen. Als Symbol für den Neuanfang sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leere weiße Blätter hochhalten. Unter anderem in Berlin und Dresden beteiligten sich zahlreiche Menschen.

"Wir wollen, dass unsere Lebensgrundlagen geschützt werden. Für uns heute. Für unsere Kinder, unsere Enkel und Urenkel", heißt es in dem Aufruf für die Aktion. Die Organisationen verwiesen auf Tausende Hitzetote in diesem Sommer, Überschwemmungen und großflächige Waldbrände auch in Europa. "Die Politik tut zu wenig, während unsere Demokratie von Lobbygruppen unterwandert ist." Es brauche daher einen Neubeginn, um die großen Krisen gemeinsam friedlich lösen zu können."/maa/DP/zb

AXC0029 2026-10-03/14:44

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