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Devisen: Eurokurs profitiert von schwachen US-Arbeitsmarktdaten

Der Kurs des Euro ist am Freitag nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA gestiegen. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1280 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Morgen fast einen halben Cent tiefer gestanden hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1225 (Donnerstag: 1,1298) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8908 (0,8851) Euro.

Im September hatte der Arbeitsmarkt in den USA Anzeichen von Schwäche gezeigt. Es waren deutlich weniger Jobs als erwartet geschaffen worden. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten dämpften an den Finanzmärkten die Spekulation auf eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank Fed, was den Dollar belastet und den Euro im Gegenzug stützte.

In den USA spielen Beschäftigungsdaten eine wichtige Rolle bei geldpolitischen Entscheidungen der Notenbank, weil ein robuster Arbeitsmarkt neben der Preisstabilität zum Mandat der Notenbank zählt. Zuletzt hatte die Fed Mitte September die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent erhöht.

Für vergleichsweise wenig Kursbewegung sorgten am Vormittag Preisdaten aus der Eurozone. Im September war die Inflation im gemeinsamen Währungsraum deutlich auf 3,8 Prozent gestiegen. Dies war am Markt in etwa erwartet worden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85033 (0,85373) britische Pfund, 176,99 (178,49) japanische Yen und 0,9279 (0,9437) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete kaum verändert 4.177 Dollar./jkr/he

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AXC0202 2026-10-02/16:49

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