Autobauer Volvo streicht Jahresziele wegen China-Einbruch - Kurs sackt ab
Der schwedische Autobauer Volvo
verabschiedet sich wegen schwieriger Geschäfte in China und den USA
von seinen Jahreszielen. Obwohl das Geschäft in Europa stabil laufe,
seien die Pläne für Absatz und Barmittelzufluss nicht mehr
erreichbar, teilte das Unternehmen am Freitag in Göteborg mit. Für
das gerade abgelaufene dritte Quartal erwartet der scheidende
Konzernchef Håkan Samuelsson einen Gewinneinbruch und nannte zudem
keine neuen Ziele für die nahe Zukunft. Für die Aktie von Volvo Cars
ging es in Stockholm daraufhin abwärts. Zunächst sackte der Kurs um
fast acht Prozent ab. Zuletzt lagen die Verluste noch bei rund drei
Prozent.
Bereits im Juli hatte sich Samuelsson von seinem Plan verabschiedet,
den Autoabsatz im laufenden Jahr zu steigern. Schon da hatte Volvo
den Verkaufsrückgang in China als Grund genannt. Allerdings hatte
das Management in diesem Moment noch damit gerechnet, dass die
Nachfrage aus Europa und den USA dem Autobauer zu einer Erholung
verhilft./stw/jha/