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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg um 2 Basispunkte - Deutsche Anleihen gesucht - Papiere aus Frankreich und Italien unter Druck

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag uneinheitlich gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg um 2 Basispunkte auf 3,80 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 30 Basispunkte.

Deutsche Anleihen konnten am Donnerstag zulegen. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,43 Prozent auf 120,42 Punkte. Die deutschen Bundesanleihen standen damit im Gegensatz zu anderen Anleihen aus der Eurozone nicht unter Druck. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern entwickelten sich Bundesanleihen besser als ihre europäischen Pendants, da Händler zuletzt wieder stärker nach sicheren Anlagen suchten. Auch US-Staatsanleihen waren stärker gefragt.

Dagegen ging es mit den Kursen von Staatsanleihen aus Frankreich und Italien deutlich nach unten, und die Renditen legten zu. Französische Anleihen litten zuletzt deutlich unter der hohen Verschuldung Frankreichs und der politischen Unsicherheit vor der Präsidentenwahl im kommenden Jahr.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     3,11   3,16       -0,05                        4
5 Jahre     3,43   3,44       -0,01                       19
10 Jahre    3,80   3,78        0,02                       30
30 Jahre    4,16   4,14        0,02                       25

mik/sto

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