Aktien Europa: Schwächer - Ölpreise und Anleiherenditen haben Märkte im Griff
Europas Aktienmärkte sind schwächer in das vierte Quartal gestartet. Gestiegene Ölpreise und weiter zulegende Anleiherenditen belasteten am Donnerstag.
"Die hohen Ölpreise schüren die Sorge vor einem erneuten Preisschub und damit vor einer länger restriktiven Geldpolitik", erläuterte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Gleichzeitig fallen die Kurse vieler Staatsanleihen weiter und treiben deren Renditen nach oben." Damit aber nähmen die Sorgen über die hohen Staatsschulden vieler Länder zu.
Der EuroStoxx 50
In den angespannten Marktumfeld lagen Bankaktien an der Spitze der
Verlierer. Der Sektor brach mit den Abgaben aus der
Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen nach unten aus. Auch
Ölwerte schwächelten trotz der hohen Notierungen. Der Analysedienst
Index Radar verwies auf eine Studie, die Entspannung der Versorgung
signalisiere. "Interessant ist eine neue Studie von JPMorgan: Die
Rohölexporte aus dem Nahen Osten sind demnach auf rund 17,5
Millionen Barrel pro Tag gestiegen und erreichen damit etwa 98
Prozent des Vorkriegsniveaus", hieß es. "Die Erholung wird vor allem
durch wieder höhere Transportvolumina Saudi-Arabiens und alternative
Exportrouten getragen." Besser hielten sich Technologiewerte. Sie
reagierten damit auf die Quartalszahlen von Micron
Der nachgebende Pharmasektor wurde etwas von den Gewinnen von Sanofi
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0132 2026-10-01/12:11
Relevante Links: SAP SE, Sanofi S.A., Micron Technology Inc., Regeneron Pharmaceuticals Inc.