Devisen (Früh) - Euro startet leichter bei 1,1324 US-Dollar / Eurokurs mittlerweile auf dem tiefsten Niveau seit Mai 2025
Der Kurs des Euro ist auch am Donnerstag unter Druck gestanden. Im europäischen Frühhandel wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1324 Dollar gehandelt und damit nochmals etwas tiefer als am Vorabend (1,1332 Dollar). Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1355 Dollar festgesetzt.
Nach einem Kursrutsch um rund 3 Cent seit Ende August bewegt sich der Eurokurs mittlerweile auf dem tiefsten Niveau seit Mai 2025. Die Gemeinschaftswährung kam zuletzt vor allem wegen der Stärke des US-Dollar unter Druck. Der hatte von stark gestiegenen Renditen an den Anleihemärkten und damit verbundenen Spekulationen auf eine baldige weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed Auftrieb erhalten.
Am Donnerstag richten sich die Blicke auf den ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in den USA, einem Stimmungsindikator. Besondere Aufmerksamkeit gelte der Beschäftigungskomponente des ISM-Indexes, erklärten die Experten der Landesbank Helaba in ihrem Tageskommentar. Sie liefere, zusammen mit den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, die ebenfalls heute veröffentlicht werden, eine wichtige Indikation für den US-Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag.
"Bleiben die Erstanträge auf niedrigem Niveau und die ISM-Beschäftigungskomponente robust, würde dies die Einschätzung eines weiterhin soliden Arbeitsmarktumfelds stützen - ein zentraler Faktor für die Perspektive des geldpolitischen Kurses" der US-Notenbank Fed, so die Helaba-Experten.
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