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Britischer Premier schließt Wiedereintritt in EU nicht aus

Der britische Premierminister Andy Burnham hat für künftige Verhandlungen über eine Annäherung Großbritanniens an die EU auch den Wiedereintritt in die Europäische Union ins Spiel gebracht. Es gebe verschiedene Optionen und eine davon sei es, "den ganzen Weg zu gehen", sagte Burnham der BBC. "Wir müssen schauen, was machbar ist und was jeweils die Vor- und Nachteile wären."

Mit seiner Aussage sorgte der Premier in britischen Medien für große Aufregung. Ein Wiedereintritt in die EU wurde seit dem Austritt im Jahr 2020 von bisherigen Regierungschefs ausgeschlossen, auch von Burnhams Vorgänger Keir Starmer. Bereits am Dienstag hatte Burnham beim Parteitag der britischen Sozialdemokraten in Liverpool davon gesprochen, dass der Brexit "mehr Schaden als Nutzen angerichtet" habe. "Wir müssen wieder ein höheres Maß an Wachstum und Wohlstand für Großbritannien herstellen", sagte er.

Möglichkeiten beim EU-UK-Gipfel sondieren

Den noch in diesem Jahr anstehenden EU-UK-Gipfel werde er nutzen, um darzulegen, welche Möglichkeiten es seiner Meinung nach für Großbritanniens langfristige Beziehung zu den europäischen Partnern gebe.

Ein Wiedereintritt Großbritanniens in die EU wäre ein aufwendiger Prozess, der sich über Jahre ziehen könnte. Ein Sonderverfahren für ehemalige Mitglieder ist in den Verträgen nicht vorgesehen, Großbritannien müsste einen regulären Antrag stellen. Sonderabsprachen, die das Vereinigte Königreich früher als EU-Mitglied etwa zum Schengen-Raum und dem Euro hatte, würden nicht automatisch wieder gelten. Am Ende stünde ein Vertrag, dem alle EU-Mitgliedstaaten und Großbritannien zustimmen und ratifizieren müssten./pba/DP/mis

AXC0126 2026-09-30/11:36

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