Aktien Asien: Erneut Druck von der Anleiheseite - Zinserhöhung in Australien
Die asiatischen Börsen haben am Dienstag mehrheitlich weiter nachgegeben. Steigende Ölpreise und Druck von der Anleiheseite belasteten.
"Ölpreise, Anleiherenditen und Inflation bilden dabei aktuell die drei Säulen der Angst für den Aktienmarkt", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. Angesichts der Inflationsrisiken durch die Energiepreise nehmen die Zinssorgen zu. "Eine weitere Zinserhöhung der Fed im Oktober wird an den Rentenmärkten inzwischen für wahrscheinlich gehalten" merkten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) dazu an.
Die Ölpreise hatten unterdessen im frühen Handel ihre Verluste vom Vorabend weitgehend wettgemacht. Fehlende Fortschritte bei den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sowie Anzeichen einer starken Nachfrage sorgten für ein Plus bei den Notierungen. US-Präsident Donald Trump hatte einen Medienbericht dementiert, nach dem er mögliche Lockerungen von Sanktionen gegen den Iran im Gegenzug für Eingeständnisse beim iranischen Atomprogramm in Aussicht gestellt haben soll.
Der japanische Leitindex Nikkei 225
Nach unten ging es auch in Südkorea. Der Kospi sank um 0,3 Prozent. "Nach den jüngsten Zweifeln an der weiteren Entwicklung bei OpenAI und den Sorgen um die hohen Investitionen in KI-Rechenzentren wächst die Liste der Fragezeichen hinter dem KI-Hype", so Lipkow. "Nikkei und Kospi reagierten entsprechend mit Kursverlusten."
Australische Aktien legten unterdessen zu. Der S&P ASX 200
Uneinheitlich war die Entwicklung in China. Der Hang-Seng-Index
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 XC0006013624 CNM0000001Y0
AXC0080 2026-09-29/09:12