JU-Chef Winkel: 'Parteien, die sich nicht verändern, sterben'
Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, warnt die CDU vor dem Untergang. "Wenn sie sich nicht grundlegend verändert, wird es keinen Grund geben, die CDU zu wählen", sagte der frisch gewählte Unionsfraktionsvize im Interview mit "Bild"-Vize Paul Ronzheimer. Wenn die CDU nicht wesentlich besser werde, werde sie ein existenzielles Problem bekommen. "Parteien, die sich nicht verändern, sterben. Ganz einfach."
Winkel bezeichnete den Absturz der CDU bei den drei Landtagswahlen als Zäsur. Die entscheidende Frage sei nun, ob sie in den nächsten Monaten liefern könne. Jetzt müssten Entscheidungen getroffen werden, anders lasse sich Vertrauen nicht zurückgewinnen.
Der 34-Jährige bescheinigte CDU und SPD ein "komisches Selbstverständnis", das sich nur so erklären lasse, dass sich die Parteien seit 80 Jahren im Kanzleramt abwechselten. Aber: "Es gibt keine Ewigkeitsgarantie für die Volksparteien CDU und SPD im Grundgesetz. Selbst wenn es in den letzten 80 Jahren mit vielen Krisen so war", so der Vorsitzende des CDU-Nachwuchses./wn/DP/zb
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