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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 25.09.2026 - 17.00 Uhr

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich etwas weniger ein als erwartet

MICHIGAN - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im September etwas weniger als erwartet eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel laut der am Freitag veröffentlichten zweiten Schätzung deutlich um 3,6 Punkte auf 48,1 Zähler. Volkswirte hatten mit 47,5 Punkten gerechnet, nachdem die erste Schätzung einen Wert von 47,8 Punkten ergeben hatte.

USA: Auftragseingang langlebiger Güter tritt auf der Stelle

WASHINGTON - In den USA haben die Aufträge für langlebige Güter im August stagniert. Bei den Bestellungen gab es im Vergleich zum Vormonat keine Veränderung, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Aufträge um revidiert 0,9 Prozent gestiegen. Damit wurde der bisherige wert um 0,2 Prozentpunkte gesenkt.

Eurozone: Geldmenge wächst erneut schneller

FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im August weiter beschleunigt und den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht. Die breit gefasste Geldmenge M3 legte im Jahresvergleich um 3,5 Prozent zu, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Im Vormonat war die Geldmenge M3 um 3,4 Prozent gewachsen. Analysten hatten den Anstieg der Jahresrate im Schnitt erwartet.

Sparen statt Shoppen: Verbraucher halten ihr Geld zusammen

NÜRNBERG - Die Deutschen halten in Zeiten teurer Energie und einer unsicheren geopolitischen Lage ihr Geld zusammen: Das Konsumklima hat der neuesten Studie der Nürnberger Institute NIM und GfK zufolge im September einen herben Dämpfer erlitten. Die Sparneigung sei kräftig gestiegen, die Einkommenserwartungen seien gleichzeitig deutlich gesunken, teilten die Institute als Ergebnis ihrer monatlichen Erhebung mit. Auch die Anschaffungsneigung - also die Bereitschaft zu größeren Ausgaben - ging leicht zurück.

Deutschland: Aufträge für Baubranche sinken im Juli - Wohnungsbau stockt

WIESBADEN - Die deutsche Baubranche muss nach zuletzt besseren Geschäften einen Rückschlag verkraften. Im Juli sanken die Auftragseingänge im Bauhautgewerbe kalender- und saisonbereinigt um 9,2 Prozent gemessen am Vormonat. Dabei gab es sowohl im Hochbau Rückgänge (8,4 Prozent), als auch im Tiefbau (10 Prozent). Während der Hochbau vom Wohnungsbau dominiert wird, zählt zum Tiefbau der Straßen- und Brückenbau. Im weniger schwankungsanfälligen Zeitraum von Mai bis Juli war der Auftragseingang noch 2,7 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor.

ROUNDUP: Weg für neuen Tankrabatt frei - Drei Monate Entlastung

BERLIN - Der Weg für einen erneuten Tankrabatt zur Entlastung der Autofahrerinnen und Autofahrer von hohen Spritpreisen ist frei. Bundestag und Bundesrat billigten im Eilverfahren ein Gesetz der schwarz-roten Koalition, das von Oktober bis Ende Dezember Steuererleichterungen von rund 17 Cent je Liter Benzin und Diesel vorsieht. Die Opposition kritisierte die Neuauflage des Rabatts, den es schon im Frühjahr für zwei Monate gegeben hatte. Aus den Ländern kommen Rufe nach verlässlicheren Maßnahmen gegen teure Energie.

Standort Deutschland: BDI fordert neue Prioritäten

BERLIN - Vor dem Hintergrund der Krisen- und Reformdebatte fordert die deutsche Industrie, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zur obersten Priorität zu erklären. Zudem sollten Deutschland und Europa die Abhängigkeiten von China konsequenter zurückdrängen, schreibt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in einem Grundsatzpapier. Der BDI bekennt sich darin zum Umbau der Wirtschaft für den Klimaschutz, fordert aber kurzfristige Hilfen.

ROUNDUP 2/Trump empfängt Xi: Viel Pomp und demonstrative Harmonie

WASHINGTON - Der Konflikt um Taiwan, der Iran-Krieg und ein erbitterter Handelskonflikt: Trotz etlicher Streitpunkte hat US-Präsident Donald Trump beim Besuch von Chinas Staatschef Xi Jinping ein demonstrativ harmonisches Bild der Beziehungen beider Länder gezeichnet. Trump empfing Chinas Staatschef in Washington mit viel Pomp und überhäufte ihn mit Lobeshymnen. Xi erwiderte warme Worte, platzierte aber auch mahnende Äußerungen. Während des Staatsbesuchs wurden kaum konkrete Ergebnisse bekannt.

ROUNDUP: Frankreichs Militär will Ölhafen in Saudi-Arabien schützen

PARIS - Um die Versorgung des Weltmarktes mit Öl aus Saudi-Arabien zu unterstützen, wird Frankreichs Militär ein wichtiges Ölterminal des Königreichs am Roten Meer schützen. Dafür würden Soldaten, Radarsysteme und Systeme zur Verteidigung in die Hafenstadt Yanbu geschickt, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron den Sendern TF1 und France 2. Die Gespräche dazu mit Saudi-Arabien seien gestern abgeschlossen worden, sagte er in dem am Abend veröffentlichten Interview.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

AXC0204 2026-09-25/17:05

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