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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich im Minus / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg um 5 Basispunkte auf 3,77 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag mehrheitlich mit Verlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um fünf Basispunkte auf 3,77 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 21 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,04 Prozent auf 120,01 Punkte.

Die Entwicklung am Ölmarkt verunsichert die Anleger weiter. Denn sie ist momentan maßgeblich für die Inflations- und Zinserwartungen. Bereits am Vortag waren die Renditen an den Anleihemärkten kräftig gestiegen.

In den USA hielt sich die Rendite der zehnjährigen Anleihe auch am Berichtstag weiter über der Schwelle von fünf Prozent. Analysten der Dekabank sehen derzeit viele Gründe, die für ein mehrjähriges Hoch bei der Rendite sprechen, darunter das hohe Haushaltsdefizit der USA und geopolitische Risiken.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     3,22   3,24       -0,02                       -8
5 Jahre     3,49   3,47        0,02                        8
10 Jahre    3,77   3,72        0,05                       21
30 Jahre    4,07   4,06        0,01                       22

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