USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bleiben überraschend unter 200.000
In den USA bleibt die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend knapp unter der Marke von 200.000. In der vergangenen Woche ging die Zahl um 1.000 auf 197.000 Hilfsanträge zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 200.000 Anträge gerechnet.
Der Wert der Woche zuvor wurde nach oben revidiert, um 2.000 auf 198.000. Im längerfristigen Vergleich bleiben die Hilfsanträge damit auf einem niedrigen Niveau, was weiterhin auf einen robusten Arbeitsmarkt hindeutet. Zuletzt hatte der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung für August positiv überrascht. Die Beschäftigtenzahl war viel stärker gestiegen als erwartet.
In den USA spielen Beschäftigungsdaten eine wichtige Rolle bei geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed, weil ein robuster Arbeitsmarkt neben der Preisstabilität zum Mandat der Notenbank zählt. In der vergangenen Woche hatte die Fed erstmals seit Sommer 2023 die Leitzinsen erhöht, um 0,25 Prozentpunkte in eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent./jkr/jha/
AXC0204 2026-09-24/14:42