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Wiener Börse (Mittag) - ATX legt 0,16 Prozent zu / In negativer europäischer Börsenlandschaft - Weiter anziehende Ölpreise belasten international - Dünne Nachrichtenlage am heimischen Aktienmarkt

Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag zu Mittag in der Gewinnzone notiert. Der heimische Leitindex ATX gewann 0,16 Prozent auf 6.919,15 Punkte. Am Vortag war er im Frühhandel erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 7.000 Punkten geklettert, bevor der ATX wieder klar zurückkam.

An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten gab es am Berichtstag negative Vorzeichen zu sehen. Marktbeobachter verwiesen auf die erneut gestiegenen Ölpreise als wichtigsten Belastungsfaktor. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im November kletterte um 2,8 Prozent auf 105,98 US-Dollar und schürte damit wieder Inflationssorgen, welche höhere Leitzinsen auslösen könnten. Negative Vorgaben hatte am Vorabend zudem die Wall Street geliefert.

Positive Impulse für das Geschehen an den Aktienmärkten blieben laut Helaba-Analysten aus. Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene erneut eine sehr dünne Meldungslage vor.

Unterstützung für den ATX kam teilweise von den schwergewichteten Bankenwerten. BAWAG-Titel verteuerten sich um 1,4 Prozent. Die Aktionäre der Erste Group konnten ein Kursplus in Höhe von 0,3 Prozent einstreifen. Die Papiere der Raiffeisen Bank International gaben hingegen 0,7 Prozent nach.

voestalpine legten unter den weiteren Schwergewichten 2,5 Prozent zu. Bei der OMV gab es ein Kursplus von 1,3 Prozent zu sehen.

Im Technologiebereich gaben die AT&S-Anteilsscheine deutliche 4,2 Prozent nach. Die Papiere bleiben mit einem bisherigen Jahresplus von mehr als 500 Prozent aber der "Highflyer" an der Wiener Börse. Europaweit präsentieren sich die Technologiewerte als schwächster Sektor am Berichtstag.

ste/ger

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