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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Rückgängen / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg um 8 Basispunkte auf 3,72 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mit Verlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 8 Basispunkte auf 3,72 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 20 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,66 Prozent auf 120,40 Punkte.

Am Anleihemarkt haben die Anleger die Ölpreise und die damit verbundenen Inflationserwartungen weiter im Blick. In den vergangenen Handelstagen waren die Ölpreise tendenziell gesunken, was den Inflationsdruck gedämpft hatte. Am Berichtstag haben die Ölpreise aber wieder zugelegt und die Renditen von Anleihen haben neuen Auftrieb bekommen.

Am Vormittag stand ein veröffentlichter Konjunkturindikator für den Euroraum im Fokus, löste bei den Anleihenkursen aber kaum Bewegung aus. Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im September trotz erhöhter Energiekosten verbessert und den besten Wert seit dreieinhalb Jahren erreicht. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone stieg um 1,1 Punkte auf 53,1 Punkte, wie S&P in London nach einer ersten Schätzung mitteilte. Dies sei der höchste Stand seit April 2023.

Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 51,7 Punkte gerechnet. Der Stimmungsindikator steigt damit weiter über die Expansionsschwelle von 50 Punkten, was ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität signalisiert.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     3,23   3,14        0,09                       -8
5 Jahre     3,46   3,36        0,10                        8
10 Jahre    3,72   3,64        0,08                       20
30 Jahre    4,06   4,01        0,05                       22

ste/spa

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