Rubio: Ukraine trifft Schiffe mit Öl für US-Konzerne
US-Außenminister Marco Rubio wirft der Ukraine vor, bei Angriffen auf Russlands Ölindustrie auch Schiffe und Ölladungen in Verbindung mit den USA getroffen zu haben. In den vergangenen Monaten habe es mehrere Fälle gegeben, sagte Rubio dem US-Fernsender Fox News. "Vielleicht nicht absichtlich, aber trotzdem von der Ukraine getroffen. Und das muss angesprochen werden. Wir können das nicht zulassen", sagte er.
Details nannte der US-Außenminister nicht. Hintergrund dürfte sein,
dass über den russischen Hafen Noworossijsk am Schwarzen Meer nicht
nur Öl aus Russland, sondern auch aus Kasachstan exportiert wird.
Das kasachische Öl erreicht den Hafen über die Kaspi-Pipeline CPC,
an der der US-Ölkonzern Chevron
Ukrainische Drohnenangriffe haben mehrmals die Pipeline und die
Verladeanlagen getroffen. Im Juli wurde Medienberichten zufolge kurz
vor Noworossijsk ein Tanker beschädigt, der im Auftrag von
ExxonMobil
Hoher Dieselpreis für Trump ein Problem
Rubio machte in dem Interview aus New York den Ukraine-Krieg und das Erstarken der Huthis im Jemen für gestiegene Ölpreise verantwortlich. US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine vorgeworfen, sie sei mit ihren Attacken gegen russische Raffinerien für die weltweit hohen Dieselpreise verantwortlich. Für Trump ist der Preisauftrieb ein Problem vor den Midterm-Wahlen in den USA im November.
Trump schlage Moskau und Kiew vor, beidseitig Angriffe auf Energieanlagen auszusetzen, sagte Rubio. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich vor einem Treffen mit Trump bei der UN-Generaldebatte zu einem Moratorium bereit erklärt. Für Moskau lehnte Kremlsprecher Dmitri Peskow eine solche Vereinbarung ab./fko/DP/nas
ISIN US1667641005 US30233Q1085
AXC0237 2026-09-22/16:51
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