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Arbeitgeber und DGB werben für Anstrengungen in der Bildung

Wirtschaft und Gewerkschaften appellieren vor dem Hintergrund sich verschlechternder Ergebnisse deutscher Schüler in Bildungsstudien, Fachkräftemangels und anderer Herausforderungen für mehr Anstrengungen in der Bildungspolitik. Die öffentlichen Bildungsausgaben müssten gezielt und wirksam erhöht werden, um die Zahl junger Menschen, die Basiskompetenzen nicht erreichten oder keinen Schul- oder Berufsabschluss hätten deutlich zu reduzieren, teilten die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) anlässlich einer gemeinsamen Bildungskonferenz in Berlin mit.

"Jeder junge Mensch muss die Chance auf eine erfolgreiche Bildungsbiografie, gesellschaftliche Teilhabe und einen guten Übergang in das Berufsleben haben." Bildungserfolg dürfe nicht von der sozialen Herkunft, dem Wohnort oder den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängen, heißt es in einem gemeinsamen Papier der Verbände. "Die Verbesserung von Bildungsqualität und Chancengleichheit ist dringlich und muss Priorität haben."

Darin wird unter anderem auf den demografischen Wandel mit sinkenden Geburtenzahlen verwiesen. Deutschland könne es sich nicht leisten, Potenziale ungenutzt zu lassen. Rückläufige Geburtenzahlen erhöhten die Bedeutung jeder einzelnen Bildungsbiografie. "Deshalb muss Bildungsbenachteiligung konsequent abgebaut, individuelle Förderung gestärkt und der Bildungserfolg aller jungen Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden. Nur so lassen sich gesellschaftlicher Zusammenhalt, Fachkräftesicherung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dauerhaft sichern."/jr/DP/mis

AXC0065 2026-09-22/08:05

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