Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursgewinnen / Zehnjährige Rendite fällt auf 3,66 Prozent
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Montagnachmittag mit Kursgewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 7 Basispunkte auf 3,66 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 23 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,50 Prozent auf 121,09 Punkte.
Anleihen zeigten zu Beginn der Woche weltweit eine Gegenbewegung, nachdem die Renditen in den vergangenen Handelstagen noch angezogen hatten. Für zusätzliche Entlastung sorgten die sinkenden Ölpreise. Diese gaben mit der Hoffnung auf Fortschritte bei den Bemühungen für ein Ende des Iran-Krieges den vierten Handelstag in Folge nach.
Die Marktteilnehmer setzen dabei auf die Verhandlungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping. Wenige Tage vor dem geplanten Gipfeltreffen bestehe die Hoffnung, dass China sein diplomatisches Gewicht für eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten einsetzen könnte. Zudem erklärte Trump gegenüber Fox News, er wäre am Rande der UN-Generalversammlung, die am Dienstag beginnt, "wahrscheinlich" bereit zu einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 3,16 3,22 -0,06 0 5 Jahre 3,38 3,46 -0,08 11 10 Jahre 3,66 3,73 -0,07 23 30 Jahre 4,03 4,07 -0,04 23
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