FDP-Landeschef in MV will nicht mehr für Spitzenamt antreten
Nach der heftigen Wahlschlappe für seine Partei bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern will FDP-Landeschef René Domke nicht erneut für ein Parteiamt kandidieren. Er stehe nicht mehr zur Verfügung, sagte Domke in Schwerin. "Ich übernehme die persönliche Verantwortung." Spitzenkandidat war der Vize-Bürgermeister der Hansestadt Wismar nicht.
Ziel sei, dass das Personal, das für die Landtagswahl als Team gekämpft habe, nun einen Erneuerungsprozess gestalten könne. Man werde das alles in den Parteigremien beraten und er werde dafür liefern, was die Partei von ihm verlange.
Die FDP verpasste ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF zufolge den Einzug in den Schweriner Landtag deutlich. Sie dürfte demnach zwischen 1 und 1,2 Prozent der Stimmen landen.
Bei der Wahl 2021 hatten die Liberalen noch 5,8 Prozent der Stimmen bekommen und war mit fünf Abgeordneten in den Landtag eingezogen. Nach dem Übertritt einer Abgeordneten zur CDU-Fraktion und einem Austritt waren es noch drei Abgeordnete. Weil einer Fraktion mindestens vier Abgeordnete angehören müssen, bildet die FDP seit Mitte 2025 eine Gruppe im Landtag. Die internen Streitigkeiten nannte Domke als einen Grund für das schwache Abschneiden der Partei./dna/DP/zb
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