Wiener Börse - ATX weiter erholt trotz tiefroter RBI / Heimischer Leitindex gewinnt 0,8 Prozent - RBI-Aktie verliert nach Short-Attacke 6 Prozent
Die Wiener Börse hat am Donnerstag an ihre Erholung der Wochenmitte angeknüpft. Nach der eher falkenhaft aufgefassten Zinssitzung der US-Notenbank Fed stützte ein weiterer Rückgang der Ölpreise die Kurse. Etwas gebremst wurde der ATX dagegen von der sehr schwachen RBI-Aktie, die ins Visier eines Shortsellers geraten war.
Dennoch entwickelte sich der österreichische Leitindex mit einem Plus von 0,80 Prozent auf 6.865,02 Punkte letztlich kaum schlechter als andere europäische Barometer. Der schwache Wochenstart ist damit beinahe ausgebügelt, wodurch auch das Rekordhoch bei gut 6.914 Zählern wieder in Sichtweite rückt. Der ATX Prime gewann 0,76 Prozent auf 3.366,31 Zähler.
Am Vorabend hatte die US-Notenbank Fed ihre Zinsspanne wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Zudem fielen Signale zum weiteren Zinspfad restriktiver aus, als vom Markt erwartet. Dass die Leitzinsen erhöht wurden, ist nach Einschätzung der Helaba-Experten positiv zu sehen, denn so demonstrieren die Währungshüter Entschlossenheit und vor allem Unabhängigkeit gegenüber der US-Administration, die stets Druck ausübt und eher Zinssenkungen als Erhöhungen wünscht.
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