Aktien Europa: Weiter rückläufige Ölpreise stützen
Die europäischen Börsen haben am
Donnerstag leicht zugelegt und damit erneut von gesunkenen Ölpreisen
profitiert. Angesichts der weiter bestehenden Risiken war die
Kaufbereitschaft jedoch überschaubar. Der EuroStoxx 50
Die US-Zinserhöhung vom Vorabend wurde differenziert aufgenommen. Einerseits drückte sie die strikte Haltung der Währungshüter aus. "Der Entscheid fiel einstimmig und unterstreicht die hawkische und disziplinierte Ausrichtung des Offenmarktausschusses", so Roger Rüegg, Leiter Multi Asset Solutions bei Swisscanto/ZKB. "Der neue Dot Plot, also die Prognose der Mitglieder, signalisiert mindestens einen weiteren Zinsschritt bis Jahresende sowie ein länger anhaltend höheres Zinsniveau, um die Inflation schneller in Richtung zwei Prozent zu bewegen."
Andererseits lobten Experten den Schritt. "Mit der Zinsanhebung gewinnt die amerikanische Notenbank nicht nur ein Stück ihrer zuletzt eingebüßten Glaubwürdigkeit bei der Inflationsbekämpfung zurück", betonte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank. "Sie demonstriert damit auch politische Unabhängigkeit."
An der Spitze der Einzelsektoren lagen die Autowerte, die sich damit
von den Vortagsverlusten erholten. Dabei kletterten Volvo Cars
Die vergleichsweise stabile Entwicklung der US-Halbleiterwerte
wirkte sich positiv aus. Das Schwergewicht ASML
Unter den Einzelhandelswerten zogen Next
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0147 2026-09-17/12:13
Relevante Links: Volvo Car AB, ASML Holding N.V., Nokia Corp., Renault S.A., Microsoft Corp., Next plc