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Japans Exportwachstum schwächt sich etwas ab - KI-Boom treibt weiter

Das Wachstum der japanischen Exporte hat sich im August etwas abgeschwächt. Der Wert der Exporte habe sich im Jahresvergleich um 19,3 Prozent erhöht, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im Monat zuvor hatte Japans Exportwirtschaft noch um 23,2 Prozent zugelegt und damit so stark wie seit 2022 nicht mehr. Analysten hatten für August im Schnitt einen Anstieg um 18,4 Prozent erwartet.

Japans Exportwachstum hat sich zwar etwas abgeschwächt, bleibt aber auf hohem Niveau. Angetrieben werden die Ausfuhren von Halbleitern und Anlagen zur Chipfertigung im Zuge des weltweiten Booms rund um Künstliche Intelligenz (KI). Die Exporte elektronischer Bauteile wie Halbleiter legten um 52 Prozent zu. Die Lieferungen dieser Produkte nach China haben sich mehr als verdoppelt. Ausfuhren von Anlagen zur Halbleiterfertigung in die USA und die EU legten ebenfalls stark zu. Auch bei Kraftfahrzeugen gab es Zuwächse, wenngleich in geringerem Tempo als in den Vormonaten.

Die Importe haben hingegen überraschend zugelegt, angetrieben unter anderem durch die höheren Ölpreise. Hier meldete das Ministerium einen Zuwachs um 28 Prozent. In der Handelsbilanz hat sich das Defizit ausgeweitet, von 681,2 auf 840,6 Milliarden Yen (etwa 4,7 Mrd Euro)./jkr/jha/

AXC0059 2026-09-16/08:02

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