ESMC feiert Richtfest für neue Dresdner Mikrochip-Fabrik
Beim Bau der neuen Mikrochipfabrik im Dresdner
Norden geht es voran: Gut zwei Jahre nach Baubeginn feiert die
European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) am Montag (12.00
Uhr) mit einem Richtfest den Abschluss des Rohbaus. Zu den Gästen
zählt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).
Die Fabrik ist ein Gemeinschaftswerk des taiwanischen Branchenriesen
TSMC mit Bosch, Infineon und NXP
Semiconductor. TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die
anderen Partner je 10. Die Investitionssumme liegt bei zehn
Milliarden Euro; das Bundeswirtschaftsministerium steuerte davon
fünf Milliarden als Förderung bei. Es entstehen 2.000 Arbeitsplätze.
Der Produktionsstart ist für 2027 geplant. Schwerpunkt sind Chips
für die Autoindustrie.
Mit der Ansiedlung von TSMC und den Produktionserweiterungen bei
Infineon und Globalfoundries in Dresden wächst das
"Silicon Saxony" als laut Wirtschaftsministerium Europas größter
Mikroelektronikstandort weiter. Das Netzwerk besteht aus rund 3.600
Unternehmen mit über 80.000 Mitarbeitern. Die Beschäftigtenzahl soll
bis 2040 auf rund 100.000 wachsen./jbl/DP/zb