APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Jörg Haider und die FPÖ offiziell wiedervereint
Innsbruck/Österreich - Die FPÖ und Jörg Haider sind offiziell wiedervereint: Mit einem großen Fest beging die Partei am Samstag Haiders Wahl zum Bundesparteiobmann fast auf den Tag genau vor 40 Jahren im Innsbrucker Congress - bei einem dramatischen Parteitag ebendort. FPÖ-Chef Herbert Kickl würdigte Haider in höchsten Tönen: "Ich verneige mich vor ihm." Der 13. September 1986 sei "unser eigentlicher Geburtstag." Witwe Claudia Haider übergab er die "Goldene Verdienstmedaille" für "unseren Jörg."
Trump für Vereinigung Nordirlands mit Republik Irland
Dublin/Washington - US-Präsident Donald Trump würde laut eigener Aussage "sehr gerne" eine Wiedervereinigung von Irland und Nordirland sehen. "Ich habe Freunde auf beiden Seiten, es sind großartige Menschen. Es sind Iren, wie könnte das etwas Schlechtes sein", sagte Trump am Samstag nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin in Dublin. Die Regierung in London wies Trumps Aussagen am Samstag umgehend zurück.
WKÖ-Reformpfad führt zu Modernisierung von Compliance-Regeln
Wien - Martha Schultz hat als Chefin der Wirtschaftskammer einen Reformprozess gestartet. Nun sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Funktionärinnen und Funktionäre neue Compliance-Regeln nach modernem Standard bekommen. Es geht um Auftragsvergaben, Repräsentation und Geschenke sowie Nominierungen und Entsendungen. Ziel sind organisationsweit einheitliche Standards, mehr Transparenz und nachvollziehbare Verantwortlichkeiten. Schultz reagiert damit auch auf die Causa Ruck.
Lawrow zu Ukraine: "Verhandlungen ja, aber keine Feuerpause"
Moskau/Neu-Delhi - Moskau steht nach laut Außenminister Sergej Lawrow zu Verhandlungen mit Kiew zur Verfügung, nicht aber zu einer gleichzeitigen Feuerpause in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der russischen Regierung mangele es nicht an gutem Willen, sagte er am Samstag der Staatsagentur TASS zufolge am Rande des BRICS-Gipfels in Indiens Hauptstadt Neu Delhi. "Wir sind nach wie vor zu Verhandlungen bereit, aber für die Dauer der Verhandlungen wird die Militäroperation nicht ausgesetzt."
BRICS-Gruppe fordert Zurückhaltung im Nahost-Konflikt
Neu-Delhi - Die Länder der Brics-Gruppe haben bei ihrem Gipfeltreffen in Indien die Akteure im sich ausweitenden Konflikt im Nahen Osten zur größten Zurückhaltung aufgerufen. Die Staatengruppe sei "tief besorgt über die Eskalation der Spannungen im Nahen Osten/Westasien", hieß es in einer 140 Punkte umfassenden sogenannten Erklärung von Neu-Delhi. Indiens Premierminister Narendra Modi sprach sich für eine stärkere Rolle des Bündnisses bei den Bemühungen um globale Reformen aus.
Wiederkehr und Gewerkschaft gegen kürzere der Sommerferien
Wien - Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) ist deutlich gegen eine Verkürzung der Sommerferien, wie dies die Präsidentin der Wirtschaftskammer (WKÖ), Martha Schultz, gefordert hat. "Kinder und Jugendliche brauchen ausreichend Zeit im Sommer, um Kraft und Energie für das neue Schuljahr zu tanken", argumentierte er in einer schriftlichen Stellungnahme auf APA-Anfrage. "Eine generelle Verkürzung der Sommerferien sehe ich daher nicht." Auch die Gewerkschaft ist dagegen.
Trump: Vermute Iran hinter Angriff auf Öl-Pipeline
Dubai/Sanaa - US-Präsident Donald Trump vermutet nach eigenen Angaben den Iran hinter dem Drohnenangriff eine wichtige Öl-Pipeline in Saudi-Arabien. Wahrscheinlich sei der Iran verantwortlich, sagte Trump am Samstag vor Journalisten in Dublin. Saudi-Arabien zufolge ging der Angriff von irakischem Gebiet aus. Die Führung in Bagdad bestätigte das. An der Grenze zum Iran wurde zudem eine Drohnenabschussvorrichtung gefunden. Im Irak gibt es mehrere vom Iran unterstützte Milizen.
Island denkt über Verbot des kommerziellen Walfangs nach
Reykjavik - Island erwägt ein Verbot des kommerziellen Walfangs. Die Regierung prüfe derzeit verschiedene Optionen zur Aktualisierung ihres Walfanggesetzes, wobei sie der Möglichkeit eines dauerhaften Verbots besondere Aufmerksamkeit schenke, hieß es am Mittwoch auf der Webseite der Regierung. Käme es zu einem Verbot, würden nur noch Norwegen und Japan den Walfang kommerziell betreiben. Die isländische Regierung verfügt über eine eigene Mehrheit im Parlament.
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red