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Devisen (Früh) - Euro stabil zum US-Dollar / Zuletzt bei 1,1611 Dollar - Warten auf US-Inflationsdaten

Der Kurs des Euro hat sich am Freitag im frühen Handel im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert. Nach der erwarteten EZB-Zinserhöhung am Vortag hatte der Euro etwas nachgegeben und war zeitweise bis an die Marke von 1,16 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,1611 Dollar gehandelt und damit in etwa auf dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1616 Dollar festgesetzt.

In den Vereinigten Staaten steht im Tagesverlauf besonders ein wichtiges Konjunkturdatum im Fokus: die Inflationsdaten.

"Auch in den USA steigen die Preise an den Tankstellen, zuletzt wieder kräftig, und daher werden die anstehenden US-Verbraucherpreise mit großer Aufmerksamkeit verfolgt", schreiben die Experten der Helaba in ihrem Tagesausblick. Insbesondere gelte dies, weil die Markterwartungen bezüglich der Zinsentscheidung der Fed in der nächsten Woche noch uneinheitlich sind.

"Die Sitzung der Fed in der nächsten Woche verspricht einige Spannung", schreibt die Commerzbank in ihrem Kommentar. "Sollten die anstehenden Verbraucherpreisdaten schlecht ausfallen, wird die Fed die Zinsen wohl erhöhen müssen, um ihre Glaubwürdigkeit zu sichern." Die Experten rechnen allerdings damit, dass die Daten der Fed ein Stillhalten ermöglichen, wobei wieder einige Gegenstimmen zu erwarten seien.

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