Wiener Börse 1 - ATX geht unbewegt aus dem Handel / ATX mit 6.905,58 Punkten auf Rekordniveau - Ölpreise als Stimmungskiller - Warten auf EZB-Sitzung am Donnerstag
Die Wiener Börse ist am Dienstag nach einem ständigen Minus unbewegt aus dem Handel gegangen. Der Leitindex ATX lag wieder bei seinem Rekordschluss vom Vortag von 6.905,58 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich bereits auf 6.813 Zähler gesunken war. Der breitere ATX Prime baute minimale 0,01 Prozent auf 3.390,37 Einheiten auf. Damit folgte Wien weitgehend dem europäischen Trend.
Spielverderber bleiben die Ölpreise, die sich infolge des Irankriegs heute der 100-Dollar-Marke angenähert haben. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten halte die Inflationssorgen am Leben, schrieb Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. "Der Ölpreis bleibt das Fieberthermometer der Aktienmärkte", so der Marktexperte. Der Fokus der Märkte liegt bereits auf der EZB-Sitzung am Donnerstag, wo eine Zinsanhebung bereits als ausgemachte Sache gilt.
An der Spitze des heimischen ATX-Segments fanden sich die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) mit einem Gewinn von 2,8 Prozent. Heute wurde bekannt, dass der russische Strabag-Aktionär Rasperia Trading Limited auf die rechtzeitige Beantwortung einer RBI-Milliardenklage verzichtet hat. Damit dürfte eine Entscheidung des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien zugunsten der Bank nur noch eine Frage der Zeit sein. Strabag zeigten sich um 2,1 Prozent befestigt.
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