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Wiener Börse (Mittag) - ATX gewinnt um 0,2 Prozent / Irankrieg treibt Ölpreise in die Höhe - AT&S gewinnt über vier Prozent

Die Wiener Börse hat sich auch zu Mittag mit Zugewinnen gezeigt. Der Leitindex ATX baute bisher 0,19 Prozent auf 6.871,55 Punkte auf. Der breitere ATX Prime gewann 0,16 Prozent auf 3.374,84 Zähler. Damit bewegte sich Wien entgegen dem europäischen Trend, wo es mehrheitlich Verluste gibt.

Auf die Stimmung an den Börsen drückt weiter der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der gegenseitige Beschuss ist auch am Wochenende weitergegangen. In Deutschland ist die Produktion im Juli überraschend gefallen. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 1,1 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist das größte Minus seit August 2025. Keine Impulse wird es aus den USA wegen eines Feiertags geben.

Diese Woche rückt besonders der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in den Fokus der Anleger. Eine EZB-Zinserhöhung am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist laut Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management inzwischen weitgehend Konsens.

Seitens heimischer Unternehmen war es bis jetzt noch ruhig. Der Halbleiterhersteller AT&S konnte an den starken Wochenschluss anschließen und verbuchte an der ATX-Spitze bisher ein Plus von 4,2 Prozent. AT&S profitierten dabei auch von internationalen Vorgaben. Am unteren Ende des heimischen Leitindex notierten Do&Co mit minus 1,9 Prozent.

Im Verlustbereich fanden sich zudem die schwer gewichteten Bankenwerte Raiffeisen Bank International (RBI), BAWAG und Erste Group. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten stiegen die OMV-Aktien dank dem Rückenwind gestiegener Ölpreise um 0,2 Prozent. Im Gewinnbereich waren die Bauwerte. Strabag stieg um 2,0 Prozent, Porr um 1,1 Prozent und Wienerberger um 0,3 Prozent.

moe/szk

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