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Spaniens und Portugals Rechtspopulisten gratulieren AfD

Die Vorsitzenden der rechtspopulistischen Parteien in Spanien und Portugal haben der AfD zum Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt gratuliert. "Herzlichen Glückwunsch Alice Weidel und Ulrich Siegmund für dieses spektakuläre Ergebnis, das eine große Hoffnung für Deutschland und Europa darstellt", schrieb der Vorsitzende der spanischen Partei Vox, Santiago Abascal, auf der Plattform X.

Sein portugiesischer Kollege von der Partei Chega (Es reicht), André Ventura, schrieb ebenfalls auf X von einem "historischen Sieg" der AfD. "Auch die Deutschen öffnen zunehmend die Augen gegenüber illegaler und unkontrollierter Einwanderung, Korruption und der Vereinnahmung unserer Freiheit und Identität. Herzlichen Glückwunsch!", fügte er hinzu. Beide Politiker stellten ihrem Glückwunschtext jeweils ein Foto von sich mit AfD-Chefin Weidel zur Seite.

Zwischen Vox und Chega einerseits und der AfD andererseits gibt es zwar inhaltliche Überschneidungen etwa in der harten Rhetorik gegen Migration, doch halten die beiden iberischen Parteien Abstand zu extremeren Positionen der AfD, um ihre eigene Regierungsfähigkeit und bürgerliche Akzeptanz auf nationaler Ebene nicht zu gefährden. Vox und Chega gehören im EU-Parlament der Fraktion Patrioten für Europa an, die AfD hingegen der noch weiter rechts stehenden Fraktion Europa der Souveränen Nationen.

Vox liegt in Umfragen um die 20 Prozent. Eine Brandmauer wie in Deutschland gibt es in Spanien nicht. Die Partei regiert derzeit in vier autonomen Gemeinschaften jeweils in einer Koalition mit der konservativen Volkspartei PP. Beide zusammen würden auch gerne die linke Zentralregierung in Madrid von Ministerpräsident Pedro Sánchez ablösen.

Chega liegt in Umfragen derzeit mit mehr als 20 Prozent auf dem dritten Platz hinter der sozialistischen Partei PS und dem konservativen Regierungsbündnis Aliança Democrática. In Portugal gibt es zwar ähnlich wie in Deutschland eine Brandmauer gegen Chega, aber sie bröckelt./ro/DP/zb

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