Devisen: Euro kaum verändert - Feiertag in den USA
Der Kurs des Euro
Am Freitag war der Euro in Reaktion auf den US-Arbeitsmarktbericht kurzzeitig unter 1,16 Dollar gefallen, schloss dann wieder über der Marke. Heute ist in den USA ein Feiertag, der Tag der Arbeit, somit werden heute von dort keine Impulse erwartet.
Ein einflussreicher Faktor bleibt allerdings die Entwicklung der Ölpreise. Angesichts neuer Angriffe am Persischen Golf steigen diese weiter. Bei höheren Ölpreisen steigen auch die Inflationsgefahren.
Der Devisenmarkt fokussiert sich laut der Helaba bereits auf die kommende EZB-Zinssitzung und die erwartete Zinserhöhung. "Mit Blick auf die Ratssitzung am Donnerstag rechnen Marktteilnehmer und auch wir fest mit einem Schritt, zumal ein solcher von vielen EZB-Vertretern in Aussicht gestellt wurde", schreiben die Experten in ihrem Morgenkommentar.
Über den September hinaus bleibe der geldpolitische Ausblick jedoch offen, da sich die Währungshüter nicht im Voraus auf einen bestimmten Zinspfad festlegen wollen. Dies gelte auch für die US-Notenbank, die allerdings erst in der kommenden Woche entscheidet. Der solide US-Arbeitsmarktbericht hat die Zinserhöhungserwartungen wieder etwas forciert. Wichtig seien auch die an diesem Freitag anstehenden US-Inflationszahlen des Monats August. "Diese dürften einen erhöhten Preisdruck anzeigen, sodass die Zinserhöhungserwartungen zumindest nicht gedämpft werden sollten", so die Experten./stk/zb
ISIN EU0009652759
AXC0071 2026-09-07/08:52