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BSW-Co-Chefin: Forderung nach 'drittem Weg' hat uns genützt

BSW-Chefin Amira Mohamed Ali wertet das Eintreten ihrer Partei für einen überparteilichen Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt als erfolgreich bei den Wählerinnen und Wählern. "Ich glaube, das hat uns sehr genützt", sagte die Co-Vorsitzende der Partei im ZDF. Das Ergebnis gebe Rückenwind für die weiteren anstehenden Wahlen.

Sie warb erneut für so einen "dritten Weg". In dem Bundesland stünden sich die zwei Lager einer "Brandmauer-Koalition" und der AfD gegenüber. "Klar ist doch, dass die andere Seite des Parlaments und auch der andere Teil der Bevölkerung diese Regierung vollkommen ablehnen wird." Es brauche einen anderen Weg.

Für ihre Partei in Thüringen zeigte sich Mohamed Ali zuversichtlich - trotz der Austritte mehrerer BSW-Abgeordneter aus Fraktion und Partei. "Auch in Thüringen ist das BSW nach wie vor da", sagte sie. Es gebe weiter BSW-Abgeordnete im Landtag. Bei einer Videoschalte mit den Thüringer Parteimitgliedern habe es eine große Motivation gegeben, das BSW dort neu aufzustellen.

Ex-Mitglieder haben zwei Tage nach ihrem Austritt aus dem BSW in Thüringen unterdessen bereits eine neue Partei mit dem Namen Thüringen.Gerecht gegründet./bw/DP/zb

AXC0151 2026-09-06/20:59

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