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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Zuwächsen / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um 2 Basispunkte auf 3,54 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Freitagnachmittag mit Gewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um 2 Basispunkte auf 3,54 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 21 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,28 Prozent auf 123,18 Punkte.

Hoher Ölpreis, hohe Inflation, hohe Staatsverschuldungen - die Renditen bleiben weltweit auf dem höchsten Stand seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten. Etwas Entspannung gibt es jetzt aber. "Die Erholung geht von den USA aus", berichtet Rainer Petz, der für Oddo BHF Anleihen handelt.

Die Wahrnehmung von Staatsanleihen als sichere Bank bekommt erste Risse, wie die DZ Bank schreibt. "Dauerhaft hohe Defizite, Reformstau, politische Unsicherheiten und die Alterung der Gesellschaft belasten die Kreditwürdigkeit vieler Industrieländer", heißt es.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,95   2,97       -0,02                        1
5 Jahre     3,18   3,19       -0,01                       11
10 Jahre    3,54   3,56       -0,02                       21
30 Jahre    4,06   4,07       -0,01                       26

ste/spa

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