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Wiener Börse (Mittag) - ATX mit plus 0,49 Prozent weiter freundlich / Uneinheitliches Umfeld - Spannung vor US-Arbeitsmarktbericht - AT&S in starkem Sektor klar höher - Bankwerte im Minus

Der Wiener Aktienmarkt hat am Freitag zu Mittag weiterhin etwas fester tendiert. Der ATX stieg gegen 12.00 Uhr um 0,49 Prozent auf 6.834,31 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 0,53 Prozent auf 3.357,91 Zähler hinauf. Das europäische Umfeld fand noch keine einheitliche Richtung und zeigte sich nur wenig bewegt.

Marktbeobachter berichteten von eher zurückhaltenden Anlegern im Vorfeld der am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Neben der Preisstabilität hat die Fed das Ziel, für Vollbeschäftigung zu sorgen. "Ein 'heißer' Arbeitsmarkt mit zu vielen neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft kann die Zinssorgen des Marktes blitzartig zurückbringen", warnte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank.

Zuletzt hatten zuletzt die nachlassende Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank für Unterstützung an den Märkten gesorgt, nachdem Fed-Vertreter mit Blick auf die FOMC-Sitzung in knapp zwei Wochen Geduld eingemahnt haben. "Fed-Gouverneur Christopher Waller zeigte sich bereit, bei der Zentralbanksitzung am 15. und 16. September eine Zinspause zu unterstützen", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). "Nach Wallers Äußerungen reduzierten Geldmarktteilnehmer ihre Wetten auf eine Zinserhöhung im September."

Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen gestaltete sich weiterhin sehr dünn. Unter den Einzelwerten führten AT&S mit plus 11,3 Prozent die Gewinnerliste im prime market klar an. Technologiewerten profitierten europaweit von guten Vorgaben aus Asien und den USA. RHI Magnesita zogen ebenfalls deutlich um 7,8 Prozent an.

Bei den Indexschwergewichten verbesserten sich voestalpine um 2,7 Prozent und Wienerberger legten 3,2 Prozent zu. Im Rahmen einer Sektorstudie zum europäischen Stahlsektor haben die Analysten von Deutsche Bank Research ihr Kursziel für die Aktien der voestalpine von 60 auf 63 Euro angehoben. Das Votum "Buy" wurde bestätigt.

OMV konnten sich trotz rückläufiger Rohölnotierungen um 0,2 Prozent steigern. Anteilsscheine von SBO zeigten sich unverändert zum Vortag.

Die Bankwerte zeigten sich mit negativen Vorzeichen. So lagen Erste Group um 0,7 Prozent tiefer und BAWAG büßten 0,8 Prozent ein. Raiffeisen-Papiere schwächten sich um 0,5 Prozent ab.

ger/szk

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