Devisen (Früh) - Euro startet behauptet bei 1,1630 US-Dollar / Warten auf US-Arbeitsmarktdaten
Der Kurs des Euro hat sich am Freitag im frühen europäischen Handel mit behaupteter Tendenz gezeigt. Die Gemeinschaftswährung wurde gegen 8.30 Uhr im Bereich von 1,1630 Dollar gehandelt, nach 1,1634 Dollar am Vorabend in New York. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1615 Dollar festgesetzt.
Die Erwartungen bezüglich der kommenden FOMC-Sitzung schwanken noch. Seit der Rede von Fed-Chef Warsh in Jackson Hole setzen Marktteilnehmer zwar mehrheitlich auf eine Erhöhung des Leitzinsbandes um 25 Basispunkte, jüngst zurückhaltende Äußerungen des FOMC-Vize Williams und auch von Waller haben aber wieder für einen Dämpfer gesorgt, hieß es in einem Helaba-Kommentar.
Ein entscheidender Punkt für die Notenbanker könnte die Lage am US-Arbeitsmarkt sein. Neben der Preisstabilität hat die Fed das Ziel, für Vollbeschäftigung zu sorgen. Daher rückt der heute Nachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht in den Mittelpunkt des Interesses.
Die deutschen Industrieunternehmen haben auch im Juli mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet, wurde bereits in der Früh bekannt. Die Aufträge stiegen im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat um 0,6 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent nach oben revidiert.
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