Wiener Börse (Mittag) - ATX gewinnt 0,18 Prozent / Nach drei Minustagen in Folge - Zumtobel mit Zahlenvorlage - Mayr-Melnhof kommt in den ATX und SBO fällt aus dem heimischen Leitindex
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Mittagshandel etwas höher gezeigt. Der Leitindex ATX legte 0,18 Prozent auf 6.767,79 Punkte zu. Zuvor hatte er drei Minustage in Folge absolviert. An den europäischen Leitbörsen gab es im Verlauf mehrheitlich negative Vorzeichen zu sehen. Wieder anziehende Ölpreise wirkten hier etwas belastend.
Auf Unternehmensebene rückte am heimischen Aktienmarkt Zumtobel mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld, zudem wurde eine Neuzusammensetzung des ATX publik.
Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel ist im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Periodenergebnis belief sich auf 4,2 Mio. Euro, nach einem Verlust von 4,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war mit 264,1 Mio. Euro nahezu stabil. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg von 6,6 Mio. auf 8,2 Mio. Euro.
Laut Erste Group-Einschätzung fielen die vorgelegten Ergebnisse gemischt aus. Der Umsatzausweis entsprach in etwa den Erwartungen, das EBIT enttäuschte aber. Die Zumtobel-Aktie reagierte auf die Zahlenvorlage mit einem Kursplus von 2,7 Prozent.
Nach der halbjährlichen Überprüfung der österreichischen Indizes durch das Indexkomitee der Wiener Börse am Mittwoch kommt es per 21. September zu folgenden Änderungen: Mayr-Melnhof Karton AG kehrt nach einem Jahr in den österreichischen Leitindex ATX zurück und löst damit die SBO AG ab. Bei Mayr-Melnhof gab es ein Minus von 0,7 Prozent zu sehen und die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO legten 0,7 Prozent zu.
Klar im Plus standen die Aktien der Versicherer. Vienna Insurance Group verteuerten sich um 1,4 Prozent und die UNIQA-Anteilsscheine legten 2,7 Prozent zu.
Die schwergewichteten Banken wiesen verschiedene Vorzeichen auf. Während Erste Group um 0,8 Prozent gewannen, verloren BAWAG und Raiffeisen Bank International 0,3 bzw. 0,5 Prozent an Kurswert.
Unter den weiteren Schwergewichten gewannen voestalpine zwei Prozent. Im Technologiebereich schwächten sich AT&S um 0,9 Prozent ab.
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