Wiener Börse knapp im Plus - ATX gewinnt dünne 0,08 Prozent / Nach drei Minustagen in Folge - Zumtobel mit Zahlenvorlage - Mayr-Melnhof kommt in den ATX und SBO fällt aus dem heimischen Leitindex
--------------------------------------------------------------------- AKTUALISIERUNGS-HINWEIS Neu: Details zu Zumtobel-Zahlen und ATX-Zusammensetzung, sowie Kursbewegungen von Einzelwerten ---------------------------------------------------------------------
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Frühhandel knapp im Plus gezeigt. Der Leitindex ATX legte kurz vor zehn Uhr dünne 0,08 Prozent auf 6.760,75 Punkte zu. Zuvor hatte er drei Minustage in Folge absolviert. An den europäischen Leitbörsen gibt es am Berichtstag ebenfalls noch keinen klaren Richtungstrend zu sehen. Etwas unterstützend wirken die leicht rückläufigen Rohölpreise.
Auf Unternehmensebene rückte am heimischen Aktienmarkt Zumtobel mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld, zudem wurde eine Neuzusammensetzung des ATX publik.
Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel ist im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Periodenergebnis belief sich auf 4,2 Mio. Euro, nach einem Verlust von 4,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war mit 264,1 Mio. Euro nahezu stabil. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg von 6,6 Mio. auf 8,2 Mio. Euro. Die Zumtobel-Aktie reagierte auf die Zahlenvorlage mit einem klaren Kursplus von 6,1 Prozent.
Nach der halbjährlichen Überprüfung der österreichischen Indizes durch das Indexkomitee der Wiener Börse am Mittwoch kommt es per 21. September zu folgenden Änderungen: Mayr-Melnhof Karton AG kehrt nach einem Jahr in den österreichischen Leitindex ATX zurück und löst damit die SBO AG ab. Bei Mayr-Melnhof gab es ein Minus von 0,3 Prozent zu sehen und die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO gaben 0,2 Prozent nach.
Klar im Plus standen die Aktien der Versicherer. Vienna Insurance Group verteuerten sich um zwei Prozent und die UNIQA-Anteilsscheine legten ebenfalls zwei Prozent zu.
Die schwergewichteten Banken wiesen verschiedene Vorzeichen auf. Während Erste Group um 1,2 Prozent gewannen, verloren BAWAG und Raiffeisen Bank International 0,1 bzw. 1,3 Prozent an Kurswert.
ste/ger
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