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Irans Außenministerium wirft USA Kriegsverbrechen vor

Nach dem tödlichen Raketeneinschlag auf eine Hochzeitsfeier im Iran hat das Außenministerium in Teheran den USA Kriegsverbrechen vorgeworfen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bezeichnete den Angriff an der iranischen Südküste auf X als "verzweifelten Versuch" der USA, ihr Scheitern im Krieg zu verbergen. Er teilte ein Video, das den Ort des Angriffs zeigen soll.

Bereits in der Nacht hatte Irans Außenministerium eine entschlossene Reaktion auf die Bombardierung in Kuhestak nahe der Küstenstadt Sirik angedroht. "Diejenigen, die heute schweigen, werden morgen selbst nicht vor den Folgen dieses Schweigens sicher sein", hieß es in der Erklärung.

Am Dienstagabend hatten iranische Medien kurz vor Mitternacht (Ortszeit) über den Vorfall berichtet und bereits Bilder verbreitet, die ein zerstörtes Gebäude sowie Verletzte und Tote zeigten. Bei dem Angriff kam demnach auch ein sechs Jahre alter Junge ums Leben. Fast 70 weitere Menschen wurden verletzt.

Auch der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, verurteilte den Angriff auf die Hochzeitsfeier. In einem Brief an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag forderte er eine Untersuchung, wie die Hilfsorganisation mitteilte./arb/DP/jha

AXC0176 2026-09-02/13:35

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