Wiener Börse (Mittag) - ATX weitet Minus auf 0,49 Prozent aus / Nach negativen Überseebörsenvorgaben - Hohe Ölpreise belasten
Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Mittagshandel mit einer schwächeren Tendenz präsentiert. Der Leitindex ATX weitete sein Minus auf 0,49 Prozent bei 6.730 Einheiten aus. An den europäischen Leitbörsen ging es ebenfalls klar in den Minusbereich. Negative Vorgaben hatten die Überseeaktienmärkte geliefert, mit deutlichen Rückgängen an der Wall Street und teilweise in Asien.
Der Höhenflug der Ölpreise belastet unverändert international die Anlegerstimmung. Die USA und der Iran greifen sich weiter gegenseitig an, was die Ölpreise nach oben treibt und Sorgen vor einer weiter anziehenden Inflation schüren.
Am heimischen Aktienmarkt liegt auf Unternehmensebene noch eine sehr dünne Meldungslage vor. Der Energieversorger EVN steigt mit der Übernahme der BayWa Mobility Charging in den deutschen Markt für Schnellladeinfrastruktur ein. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die übernommene Gesellschaft betreibt derzeit 30 Standorte mit 170 Schnellladepunkten in Deutschland, vor allem in Bayern. Bis 2027 soll das Netz auf 54 Standorte mit insgesamt 306 Ladepunkten wachsen. Die EVN-Papiere tendierten mit minus 1,9 Prozent.
Die schwergewichteten Banken legten einheitlich zu. Die Aktionäre der BAWAG und der Erste Group konnten ein Plus von 0,5 bzw. 0,2 Prozent verbuchen, während sich die Titel der Raiffeisen Bank International um 0,2 Prozent verteuerten.
Unter den weiteren Schwergewichten fielen die Andritz-Anteilsscheine um 2,2 Prozent. voestalpine schwächten sich um zwei Prozent und Wienerberger bauten ein Minus von 1,9 Prozent.
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