Zahl der Arbeitslosen im August neuerlich gestiegen / Plus 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat - Weiterhin Kluft zwischen Männern und Frauen
Der August hat einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit gebracht. Ende des Monats waren 375.730 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet, das bedeutet einen Zuwachs von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Arbeitslosigkeit unter Männern (-0,8 Prozent) rückläufig war, stieg die Frauen-Arbeitslosigkeit neuerlich kräftig an (+5,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent, so das AMS.
Ursache für die unterschiedliche Entwicklung bei Frauen und Männern sei die Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters für Frauen sowie der Umstand, dass "in typischen Frauenbranchen (Gesundheit und Handel) die Arbeitslosigkeit deutlich stärker steigt", analysierte AMS-Vorständin Petra Draxl die Entwicklung am Dienstag in einer Aussendung. Sie verwies auch auf die neuen Zielvorgaben von Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) an das AMS, die die Schwerpunkte auf jene Felder lege, die die größte Aufmerksamkeit brauchen: Darunter die Arbeitslosigkeit von Frauen, Jugendlichen und Zugewanderten.
(Redaktionelle Hinweise: GRAFIK Arbeitslosigkeit seit 2014 1080-26, GRAFIK Arbeitslosigkeit im Detail 1081-26, GRAFIK Arbeitslosigkeit in Bundesländern 1082-26) tpo/ivn
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