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Devisen (Früh) - Euro im Frühhandel gut behauptet / Aktuell bei 1,1588 Dollar

Der Eurokurs hat sich am Montag im frühen europäischen Handel gut behauptet gegenüber dem US-Dollar gezeigt. Gegen 8.30 Uhr wurde der Euro bei 1,1588 Dollar gehandelt, nach 1,1580 Dollar am Freitagabend. Hinweise des US-Notenbankchefs auf eine mögliche Zinserhöhung hatten die Gemeinschaftswährung am Freitag merklich unter Druck gesetzt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,1643 Dollar festgesetzt.

Die Kommentare von Fed-Chef Warsh haben am Freitag für einen kräftigen Anstieg der Zinserhöhungserwartungen in den USA gesorgt. Diese haben auf eine Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent zugelegt, hieß es in einem Helaba-Kommentar.

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten zur hohen Inflation in den USA hatte Fed-Chef Kevin Warsh Bereitschaft für eine straffere Geldpolitik signalisiert. "Wir müssen davon überzeugt sein, dass sich die Kerninflation eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit unserem Ziel annähert. Andernfalls haben wir noch einiges zu tun", sagte er laut Redemanuskript beim Notenbank-Treffen der Federal Reserve of Kansas City in Jackson Hole.

Die neue Woche startet datenseitig mit den deutschen Verbraucherpreisen und wie in Frankreich und Spanien ist mit einer höheren Inflationsrate zu rechnen. Der Anstieg der Benzinpreise wird hier seine Spuren hinterlassen, so die Helaba-Experten.

ger

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