Aktien Frankfurt Ausblick: Moderater Dax-Rücksetzer nach Rekordhoch erwartet
Nach dem Rekordhoch vom Freitag zeichnet sich
für den Dax
Am Freitag hatte der Dax trotz Signalen von US-Notenbankchef Kevin Warsh für eine Zinserhöhung eine neue Bestmarke aufgestellt. Doch nach dem europäischen Handelsende hatten bereits die US-Indizes ins Minus gedreht und am Morgen verloren auch die asiatischen Börsen. Es belasten insbesondere wieder die leicht steigenden Ölpreise.
Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sprach von einem erwartbaren Preisanstieg beim Öl, nachdem das US-Militär Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen hatte. Dagegen hätten die Aktien- und Rentenmärkte recht entspannt auf die erneute militärische Eskalation gezeigt. "Die Mehrzahl der Anleger erwartet offenbar nicht, dass die Situation erneut großflächig und langfristig eskaliert."
Das US-Militär nahm zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier, wie das Nachrichtenportal "Axios" sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Sie sollten daran gehindert werden, neue Seeminen in der Straße von Hormus zu legen, hieß es. Die iranischen Revolutionsgarden drohten umgehend mit Vergeltung.
Zudem stellten sich die Anleger darauf ein, dass der nächste
Zinsschritt der US-Notenbank wohl nach oben und nicht nach unten
gehe, kommentierte Marktexperte Stephen Innes. Folglich gerieten die
technologielastigen asiatischen Indizes wie der südkoreanische Kospi
Zu den anstehenden Verbraucherpreisen aus Deutschland erinnerte die Landesbank Helaba in ihrem Tagesausblick daran, dass am vergangenen Freitag die entsprechenden Daten aus Frankreich und Spanien bereits einen erhöhten Preisdruck gezeigt hätten.
Die Helaba-Experten gehen von einer Teuerungsrate von 2,9 Prozent aus, die damit deutlich über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent läge. Dies sollte die Währungshüter in ihrem Vorhaben bestärken, kommende Woche den Leitzins anzuheben, was am Markt allerdings schon "fast vollständig eingepreist" sei.
Unternehmensseitig sieht die Agenda am Montag zunächst übersichtlich
aus. Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer
Am Vormittag stehen zudem noch die Halbjahreszahlen des Farben- und
Dämmstoffspezialisten Sto
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0051 2026-08-31/08:12
Relevante Links: Bayer AG, Sto SE & Co. KGaA