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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Verlusten / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 3 Basispunkte auf 3,47 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag mit Verlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um drei Basispunkte auf 3,47 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 22 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,13 Prozent auf 123,89 Punkte.

Marktbeobachter verwiesen auf einen recht impulsarmen Handel. Im weiteren Handelsverlauf richtet sich das Interesse der Anleger zunehmend auf das Treffen von Notenbanker im US-amerikanischen Jackson Hole. Das Treffen beginnt zwar schon am Abend, die Rede des US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh wird aber erst am Freitag erwartet.

In den ersten Monaten als Notenbankchef hat dieser die Kommunikation der Notenbank Fed deutlich gestrafft. "Sollte Warsh seiner bisherigen Kommunikationsstrategie treu bleiben, sind keine Hinweise auf das weitere geldpolitische Vorgehen zu erwarten", heißt es in einer Analyse der DZ Bank.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,89   2,87        0,02                        3
5 Jahre     3,10   3,07        0,03                       12
10 Jahre    3,47   3,44        0,03                       22
30 Jahre    4,02   3,98        0,04                       26

ste/sto

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