BÖRSENFLASH - Porr-Aktie rutscht nach Zahlenvorlage fast 10 % tiefer / Quartalszahlen des Baukonzerns laut Erste Group-Analysten gemischt ausgefallen - Umsatz- und Produktionszahlen enttäuschen leicht - EBIT über den Erwartungen
Die Porr-Aktie hat am Donnerstag auf die Präsentation von Geschäftszahlen an der Wiener Börse mit deutlichen Kursabschlägen reagiert. Im Frühhandel rutschten die Titel des Baukonzerns um fast zehn Prozent auf 36,7 Euro nach unten. Der Gesamtmarkt repräsentiert durch den Leitindex ATX gab im Vergleich um dünne 0,14 Prozent nach.
Der Baukonzern Porr hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Unter dem Strich blieben 36,4 Mio. Euro - um 23,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Umsatzerlöse verringerten sich heuer in den ersten sechs Monaten witterungsbedingt leicht auf 2,9 Mrd. Euro (minus 1,1 Prozent).
Die Ergebnisse im abgelaufenen Jahresviertel fielen laut Erste Group-Analysten gemischt aus. Die Produktions- und Umsatzzahlen lagen 3 Prozent bzw. 4 Prozent unter den Schätzungen der Bank, während das EBIT von 42 Mio. Euro die Erste-Prognose um 6 Prozent und den Marktkonsens um 8 Prozent übertraf. Dies wurde nach Einschätzung der Experten durch eine starke Gewinnmarge von 2,5 Prozent gestützt, die auf ein effektives Kostenmanagement und Effizienzsteigerungen zurückzuführen sei.
Das Porr-Management gab zudem seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 bekannt. Die Umsatzprognose der Erste Group liegt dabei am unteren Ende der neuen Prognosespanne, die EBIT-Margenprognose von der Bank am oberen Ende, was die Erwartungen des Instituts für das Gesamtjahr weitgehend bestätigt.
ste/ger
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