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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich im Minus / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe steigt um einen Basispunkt auf 3,44 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mehrheitlich mit leichten Verlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um einen Basispunkt auf 3,44 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 23 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,45 Prozent auf 124,16 Punkte.

Nur vorübergehend auf die Anleihenkurse wirkten Aussagen aus der EZB. Isabel Schnabel, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), hat sich für höhere Leitzinsen zur Eindämmung der Inflationsrisiken ausgesprochen. Beim aktuellen Leitzins sei es unwahrscheinlich, dass die Inflation mittelfristig auf das anvisierte Ziel zurückkehre, sagte Schnabel in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Daher wird eine weitere Straffung erforderlich sein."

Im Verlauf legten die Rohölpreise zu, nachdem sie am Vormittag noch Rückgänge aufgewiesen hatten. Dies belastete die Anleihenkurse etwas. Eine Reihe an US-Konjunkturdaten, von denen insbesondere die Daten zur Inflationsentwicklung im Fokus standen, hatte wenig Einfluss auf die Anleihenkurse in Europa.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,87   2,86        0,01                        4
5 Jahre     3,07   3,06        0,01                       14
10 Jahre    3,44   3,43        0,01                       23
30 Jahre    3,98   3,99       -0,01                       25

ste/spa

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