Bundesbank: Wero und digitalen Euro verzahnen
Für mehr europäische Unabhängigkeit beim
digitalen Bezahlen sollten aus Sicht der Bundesbank die europäische
Paypal
Wero wird von der European Payments Initiative (EPI), einem
Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern,
vorangetrieben. Seit Anfang Juli 2024 bietet Wero nach dem Muster
des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen
von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann Wero auch bei etlichen
Händlern zum Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie
Kreditkarten, Apple
Noch Luft nach oben bei Wero
Nach jüngsten Angaben gibt es bislang 57 Millionen registrierte Wero-Nutzer in Belgien, Frankreich und Deutschland. An der Einführung in den Niederlanden, Luxemburg und Österreich wird gearbeitet. Noch habe Wero auch hierzulande das Potenzial nicht ausgeschöpft, stellte Lienenkämper fest. "Der Markthochlauf bleibt daher eine Aufgabe, die mit Nachdruck verfolgt werden muss."
Braucht es zusätzlich einen digitalen Euro?
Dass die Europäische Zentralbank (EZB) parallel seit Jahren an einem
digitalen Euro als Alternative zum Bargeld arbeitet, finden Kritiker
auch angesichts der Kosten fragwürdig. Mit einem digitalen Euro
wollen die Euro-Notenbanken privaten Anbietern vor allem aus den USA
wie Paypal, Mastercard
Der digitale Euro sei wichtig, sagte Lienenkämper: "Ein digitaler Euro ist Zentralbankgeld für den digitalen Raum: allgemein zugänglich, sicher, europäisch und mit hohem Datenschutz - als Ergänzung zu privaten Zahlungslösungen und auch zum Bargeld, nicht aber als deren Ersatz."/ben/DP/stk
ISIN US0378331005 US57636Q1040 US70450Y1038 US02079K1079
AXC0072 2026-08-26/10:35
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