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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Gewinnen / Ifo-Index ohne größere Auswirkungen - Ölpreise sinken weiter - Warten auf Rede des US-Notenbankchefs Kevin Warsh am Freitag

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Dienstagnachmittag mit Kursgewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 4 Basispunkte auf 3,43 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 25 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,31 Prozent auf 124,21 Punkte.

In Deutschland hat sich die Stimmung in der Wirtschaft im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Das Ifo-Geschäftsklima stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut mitteilte. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer zeigt damit den vierten Monat in Folge nach oben. Der Impuls ist aber nur marginal.

Die Ankündigung eines Wirtschaftskriegs gegen den Iran habe für viel Wirbel am Ölmarkt gesorgt, sagte Anlagestratege Haris Khurshid vom Hedgefonds Karobaar Capital. Die jüngsten Aussagen aus den Reihen der US-Regierung würden aber keinen unmittelbaren Schock für das physische Angebot auf dem Ölmarkt darstellen. Die Ölpreise sackten heute weiter ab.

Die Blicke gehen verstärkt gegen das Ende der Woche. Am Freitag steht nämlich der Auftritt des US-Notenbankchefs Kevin Warsh beim US-Notenbanktreffen in Jackson Hole (US-Bundesstaat Wyoming) auf der Agenda. Hier wird es vor allem um mögliche Aussagen zur künftigen Geldpolitik gehen, die relevant werden dürften für die Entwicklung der Zinsen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,86   2,90       -0,04                        7
5 Jahre     3,06   3,11       -0,05                       14
10 Jahre    3,43   3,47       -0,04                       25
30 Jahre    3,99   4,02       -0,03                       26

moe/spa

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