Gerresheimer verliert seinen Interimschef vorzeitig - Aktie verliert
Der Verpackungshersteller Gerresheimer
verliert seinen Übergangschef etwas früher als
geplant. "Uwe Röhrhoff hat sein Mandat als Interim-CEO der
Gerresheimer AG auf eigenen Wunsch beendet", teilte der Konzern am
Montagabend mit. Röhrhoff, der bereits die Geschicke des
Unternehmens von 2010 bis 2017 geleitet hatte, übernahm den Posten
als Vorstandsvorsitzenden erneut im vergangenen November. Sein
Vertrag lief noch bis Oktober. Seine Aufgaben sollen nun erst einmal
Finanzchef Wolf Lehmann und Vorstandsmitglied Achim Schalk
übernehmen, hieß es. Die Aktie verlor im frühen Handel deutlich mit
Minus 6,5 Prozent.
Nach mehreren Gewinnwarnungen, der Talfahrt des Aktienkurses und
einem Bafin-Untersuchung verließ der langjährige Vorstandschef
Dietmar Siemssen das Unternehmen Ende Oktober. Bereits zuvor war
Finanzchef Bernd Metzner gegangen. Auf ihn folgte Wolf
Lehmann./mne/nas/stk