Aktien Asien: Anleger vorsichtig - US-Notenbank und Nvidia im Fokus
Die Börsen im
asiatisch-pazifischen Raum haben zu Wochenbeginn Verluste
verzeichnet. Vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des
US-Chipriesen Nvidia
Niemand gehe vor den Zahlen des wertvollsten Unternehmens der Welt und vor der Rede des neuen Fed-Vorsitzenden große Risiken ein, so Josh Gilbert, Analyst bei eToro. Die Anleger erhoffen sich von den Aussagen des Fed-Chefs Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts höher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob Warsh stärker über Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, führte Gilbert aus.
Angesichts der hohen Ölpreise verunsichert auch der Iran-Krieg die Anleger weiterhin, auch wenn die USA in dem angekündigten Wirtschaftskrieg gegen den Iran die "Endphase" des seit rund sechs Monaten andauernden Konflikts sehen.
An der Börse in Japan gab der Nikkei 225
In Südkorea fiel der Leitindex Kospi um 3,1 Prozent. Belastet wurde der Index von deutlichen Verlusten des Schwergewichts Samsung Electronics. Für die Aktie ging es um 8,7 Prozent nach unten. Die Anleger zeigten sich enttäuscht von den Plänen des Elektronikriesen, bis zu 110 Billionen Won (rund 68 Mrd Euro) an die Aktionäre auszuschütten, hieß es. Es bleibe unklar, warum sich die Konzernführung hier für Dividenden statt für Aktienrückkäufe entschieden habe, so JPMorgan-Analyst Jay Kwon. Viele Anleger bevorzugten Rückkäufe.
Kursverluste gab es auch in China. So verlor der Hang-Seng-Index
In Australien schloss der S&P ASX 200
ISIN XC0009692440 HK0000004322 JP9010C00002 XC0006013624 CNM0000001Y0
AXC0051 2026-08-24/08:51
Relevante Links: Softbank Group Corporation, NVIDIA Corporation