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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel richtungslos / US-Renditeentwicklung und Ölpreise im Fokus

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag kaum verändert gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe lag wie bereits am Vortag bei 3,47 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 21 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,01 Prozent auf 123,82 Punkte.

Am Mittwoch hatte noch die unerwartete Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen, die Renditen am langen Ende belastet. Am Donnerstagnachmittag zeigten sich die Renditen der US-Bonds dagegen wieder etwas erholt.

Konjunkturseitig verlief der Handel mit Veröffentlichungen in den USA relativ impulsarm. Etwas Druck auf Anleihen kommt tendenziell von steigenden Ölpreisen. Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran hatte US-Präsident Donald Trump mit einem "Wirtschaftskrieg" gedroht.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,88   2,89       -0,01                        2
5 Jahre     3,10   3,10        0,00                       11
10 Jahre    3,47   3,47        0,00                       21
30 Jahre    4,02   4,01        0,01                       27

spa/sto

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