Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich / Analysten sehen Zeichen einer Stabilisierung der Anleihenmärkte in Europa
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag uneinheitlich gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel um einen Basispunkt auf 3,47 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 24 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,02 Prozent auf 123,74 Punkte.
Analysten sprachen von ersten Anzeichen einer Stabilisierung an Europas Anleihenmärkten. Die weiter steigenden Ölpreise dürften die Anleihen nicht mehr belasten. Mögliche Impulse könnte jetzt die nach Handelsschluss in Europa noch anstehenden Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle zur vergangenen Zinsentscheidung der US-Notenbank liefern. Die sogenannten "Minutes" könnten Aufschluss über die Diskussionen innerhalb des Offenmarktausschusses der Notenbank liefern, schreiben die Analysten der Helaba.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,89 2,87 0,02 3 5 Jahre 3,10 3,10 0,00 13 10 Jahre 3,47 3,48 -0,01 24 30 Jahre 4,01 4,04 -0,03 25
mik/sto