Österreichische Staatsanleihen geben am Montag nach / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug auf 3,40 Prozent
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Montagnachmittag mehrheitlich mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 3 Basispunkte auf 3,43 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 24 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,03 Prozent auf 124,20 Punkte.
Dem Anleihemarkt fehlte es an klaren Impulsen. Die zuletzt den Anleihemarkt bestimmenden Ölpreise legten nur ein wenig zu. Auch rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington scheint ein Ende des Iran-Krieges in weiter Ferne.
Statt wie geplant Fortschritte in der Frage des iranischen Atomprogramms zu erzielen, provozierte US-Präsident Donald Trump am Montag mit der Ankündigung einer Übernahme der Straße von Hormuz. Der Iran weist die Pläne zurück und stellt die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Mit einer scharfen Drohung hat Trump zudem am Montag den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz geregelt sein soll - bisher ohne Einigung. "Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem Sender Fox News.
.Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,83 2,83 0,00 4 5 Jahre 3,04 3,03 0,01 13 10 Jahre 3,43 3,40 0,03 24 30 Jahre 4,00 3,97 0,03 26
mik/spa